Wie Sie für die Videosprechstunde werben dürfen

Ende 2019 wurde das Heilmittelwerbegesetz (HWG) überarbeitet und lässt nun Werbung für Fernbehandlung zu, „die unter Verwendung von Kommunikationsmedien erfolgen, wenn nach allgemein anerkannten fachlichen Standards ein persönlicher ärztlicher Kontakt mit dem zu behandelnden Menschen nicht erforderlich ist.“ (Zitat §9 HWG).

Eine sachliche Information auf z. B. Ihrer Praxis-Webseite ist also zulässig. Bei welchen Krankheitsbildern oder Behandlungen Sie die Videosprechstunde mit Ihren Patienten nutzen, sollten Sie – ohne genaue Recherche – besser nicht explizit erläutern. Denn hier ist das Gesetz vage: Welche telemedizinischen Behandlungen genau dem „allgemein anerkannten fachlichen Standard“ entsprechen, muss man der ärztlichen Berufsordnung der jeweiligen Kammer bzw. Bundeslandes entnehmen.

Hier können Sie den kompletten Gesetzestext nachlesen: https://www.gesetze-im-internet.de/heilmwerbg/BJNR006049965.html