Aus dem Geleitwort des Leifadens „Gewalt gegen Kinder“ der Bundesärztekammer:
„Ärztinnen und Ärzte haben eine besondere Rolle bei der Sicherstellung von Kindergesundheit und Kinderschutz. […] Gleichzeitig haben Ärztinnen und Ärzte als Vertrauenspersonen einen besonderen Zugang zu Kindern und Eltern. Wichtig ist, dass Kindeswohlgefährdungen früh erkannt werden. Hierzu bedarf es profunden Wissens und einer Kultur des Hinsehens. Sodann gilt es, besonnen zu handeln und Hilfe zu vermitteln.“

Verschiedene Stellen haben dazu Leitfäden herausgegeben, zum Beispiel die folgenden:

  1. Bundesärztekammer: http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/LeitfadenGewaltBW2013.pdf (56 Seiten)
  2. Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen: http://www.aerzteleitfaden.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/jugend/aerzteleitfaden.pdf (164 Seiten)
  3. Landesärztekammer Baden-Württemberg: http://www.kinderumweltgesundheit.de/index2/pdf/themen/Psychosoziale_Faktoren/Leitfaden_BW.pdf (128 Seiten)
  4. Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Hansestadt Hamburg: https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/11684/Datei/88986/Leitfaden-Gewalt-gegen-Kinder.pdf (62 Seiten)

Weil diese Leitfäden in der Regel auch Verzeichnisse der regionalen Ansprechpartner und Institutionen beinhalten, sollten Sie ggf. nach einem Leitfaden Ihrer eigenen Kammer bzw. Region suchen.

Die KBV bietet auf dieser Seite weiterführende Links und verschiedene Dokumente zu Download an: http://www.kbv.de/html/interventionen_bei_gewalt.php

Laut der Ärztekammer Nordrhein ist die Wahrscheinlichkeit, häusliche Gewalt zu erleben, für Kinder mit Behinderungen fast viermal so hoch, wie für nicht behinderte Kinder.