Patienten können unerwünschte Arzneimittelwirkungen jetzt noch unkomplizierter als bisher melden. Dazu wurde www.nebenwirkungen.pei.de gründlich überarbeitet und bietet Patienten nun sehr niederschwellige Möglichkeiten, Nebenwirkungen zu melden. Betreiber sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und das Paul-Ehrlich-Institut.

Eine weitere Möglichkeit für Patienten zur Meldung von Nebenwirkungen bietet dieses Portal, das unter anderem mit verschiedenen Patientenverbänden zusammenarbeitet und vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird:
https://www.nebenwirkungen.de/
Für Marcumar finden sich dort zum Beispiel über 2.000 Meldungen (siehe Screenshot unten).

Laut KBV gilt aber für Ärztinnnen und Ärzte nach wie vor: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sollen von ihnen an die Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gemeldet werden. Dabei reicht auch schon die Vermutung eines Zusammenhanges aus:

https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/UAW-Meldung/index.html