Telemedizin: Nach Baden-Württemberg ändert auch Schleswig-Holstein die Berufsordnung

 

Am 18.4.2018 hat die Ärztekammer Schleswig-Holstein durch eine Änderung ihrer Berufsordnung Rechtssicherheit für Ärzte bei telemedizinischer Beratung geschaffen. Hier geht es zur Pressemitteilung. Konkret wurde der folgende Passus verabschiedet:

Ärzte beraten und behandeln Patientinnen und Patienten im persönlichen Kontakt.
Sie dürfen dabei Kommunikationsmedien unterstützend einsetzen.
Vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelungen ist eine Beratung oder Behandlung ausschließlich über Kommunikationsmedien erlaubt, wenn diese ärztlich vertretbar und ein persönlicher Kontakt mit der Patientin oder dem Patienten nicht erforderlich ist.

Die noch ausstehende Genehmigung des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministeriums dürfte eine reine Formsache werden.

Damit ist ein weiterer Schritt zur Stärkung telemedizinischer Methoden getan. Einen noch größeren Schritt dürfte der geplante Änderungsantrag auf dem Deutschen Ärztetag vom 8. bis 11.Mai in Erfurt bedeuten. Laut Dr. Franz Bartmann, für die Telematik zuständiger Vorstand der BÄK, soll das Fernbehandlungsverbot für den telemedizinischen Erstkontakt zu Fall gebracht werden.

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